Ein Buchauszug
(von Gottfried Winkel)
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Lieber Gottfried,
wie sicher auch du bemerkt hast, ist die Stimmung im Gastroteam aufgrund verschiedener unglücklicher und gegen einzelne Personen gerichteter Äußerungen stark belastet. Das Befremden ist zuletzt für viele Teammitglieder schmerzlich weit fortgeschritten durch die Art und Weise der geführten Auseinandersetzung mit Eveline vor Publikum, der Forderung eines Bahnhofsverweises und der kurzfristigen Absage des Gastroeinsatzes am letzten Sonntag bei den Bezau Beatz.
Diese Art der Zusammenarbeit und der unglücklichen Kommunikation wurde mittlerweile für einige zum Stressfaktor und drückt merklich auf die Stimmung und die Motivation des gesamten Gastroteams, mit dem ich aufgrund meiner Zuständigkeit kürzlich ein Gespräch dazu geführt habe. Für die Mitglieder, die deine historischen Verdienste um den Verein durchaus würdigen, wird eine Arbeit bei der Museumsbahn jedoch beim gegenwärtigen Stand der Dinge, bei einer Kommunikation, die vornehmlich als argwöhnisch und schuldzuweisend empfunden wird, zur spürbaren Belastung. Es ist eine Kommunikation, die allgemein als nur mehr schwer nachvollziehbar gesehen wird und die beim vorhandenen Personal auf die Bereitschaft drückt, sich weiter für die Museumsbahn ehrenamtlich einzusetzen. Auseinandersetzungen dieser Art haben leider auch das Potenzial, neue Mitglieder abzuschrecken.
Das Gastroteam hat in diesem Jahr noch zwei intensive Monate und mit Jahresabschluss auch noch die Nikolauszüge zu bewältigen, was mir bei der derzeitigen „Teamstimmung“ nur schwer machbar scheint.
Daher sehe ich mich als Verantwortlicher der Betriebsgesellschaft, dem u. a. auch das Gastroteam direkt untersteht, dazu genötigt, Schritte zu unternehmen, um eine gelingende Zusammenarbeit im Gastrobereich wieder zu ermöglichen und zu stärken, sowie die einzelnen Teammitglieder für die Sache wieder zu motivieren und zu begeistern – um diese letztlich nicht auch noch zu verlieren.
Um dieses Ziel zu erreichen, muss ich dich, Gottfried, auch wenn es nicht leichtfällt, bitten, ab sofort und bis auf weiteres von Einsätzen im Gastrobereich der Bregenzerwaldbahn-Museumsbahn Abstand zu nehmen. Es sollte in unserem gemeinsamen Interesse sein, dem Betrieb der mittlerweile erfreulich gut etablierten Museumsbahn keinen Schaden zuzufügen.
Bezau, am 17. August 2024
Mit freundlichen Grüßen
Walter Rüf
Geschäftsführer
Bregenzerwaldbahn-Museumsbahn Betriebsgesellschaft mbH.
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Bezau, am 17. August 2024
Hallo Walter,
viel schneller als ich befürchtet habe, ist leider das eingetroffen, was ich über das Verhalten von Frau Eveline Kasper gehört habe.
Dass du, Walter, auch darauf hereingefallen bist, zeigt von deinen Qualitäten als Geschäftsführer (Chef) unserer GmbH …
Du hast dir offensichtlich vom Gastroteam – zu dem ich übrigens auch gehöre (auch wenn du mich zu dem von dir angeführten Gespräch nicht eingeladen hast) – Lügen angehört und diese auch noch geglaubt, ohne mit der anderen Seite (z.B. mir) auch nur ein einziges Wort zu reden!
Ich gehe davon aus, dass unser Obmann Oskar – und nebenbei gesagt Zuständiger für die Diensteinteilung! – baldmöglichst eine Vorstandssitzung einberufen wird, wo u.a. auch über diesen unerträglichen Zustand beraten wird. Sonst wird das und vieles andere jedenfalls auch ein Thema für die nächste Jahreshauptversammlung.
Bis dahin komme ich – und natürlich auch Hilde – deiner Bitte nach (auch wenn du wie bereits erwähnt dafür gar nicht zuständig bist) und werde bis auf weiteres keine Dienste mehr machen.
Übrigens Walter: Dass schon ganz andere Kaliber versucht haben, mich fertig zu machen, kannst du auf meiner Homepage www.bezaubernde.info nachlesen.
Sonntägliche Grüße zurück
Gottfried
PS
Baldmöglichst wäre es natürlich angebracht, dass du mir die gegen mich vorgebrachten Äußerungen schriftlich mitteilst.
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Von: Aon (gottfried.winkel) <gottfried.winkel@aon.at>
Gesendet: Dienstag, 20. August 2024 08:11
An: ‚Walter Rüf‘ <walter.ruef@bregenzerwaldbahn.at>
Betreff: Gespräch mit einem Teil des Gastroteam
Hallo Walter,
ich ersuche dich, mir als Mitglied des „Gastroteams“ und des Vereinsvorstandes das Protokoll über das von dir im sonntäglichen Mail erwähnte Gespräch mit dem „Gastroteam“ zu schicken.
Ich gehe davon aus, dass du eingeladen hast. Falls du noch kein Protokoll hast, bitte ich vorab um baldmöglichste Mitteilung,
- wen du eingeladen hast
- wer anwesend war
- wer sich entschuldigt hat und
- wer vom „Gastroteam“ – außer mir, der nicht eingeladen war – nicht anwesend war
Damit diese von dir – durch dieses einseitige Gespräch – mitverschuldete heftige Auseinandersetzung in unserem Verein baldmöglichst geklärt werden kann, ersuche ich dich nochmals um umgehende Erledigung – auch im Hinblick auf mögliche rechtliche Schritte wegen deiner Äußerungen im sonntäglichen Mail.
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Von: Walter Rüf [mailto:walter.ruef@bregenzerwaldbahn.at]
Gesendet: Dienstag, 20. August 2024 10:44
An: ‚Aon (gottfried.winkel)‘
Betreff: AW: Gespräch mit einem Teil des Gastroteam
Servus Gottfried,
zur Klärung deiner Fragen kann ich dir versichern, es gab keine Teamsitzung und es gibt daher auch kein Protokoll vom Gastroteam. Was ich gemacht habe, waren persönliche Einzelgespräche mit Mitgliedern des Gastroteams in denen ich versucht habe die spürbar belastete Stimmungslage zu ergründen.
Gottfried eines kann ich dir versichern, deine Verdienste um die Museumsbahn sind unumstritten und niemand will, wie du schreibst, dich erledigen. Es geht nur darum wieder zu einer für alle tragbaren Stimmung im Betrieb der Museumsbahn zu kommen, dazu muss bei einem Team jeder seinen Beitrag leisten. Alles weitere dazu in meinem Mail vom Sonntag mit der ausgesprochenen Bitte an dich.
Schöne Grüße
Walter
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Von: Aon (gottfried.winkel) [mailto:gottfried.winkel@aon.at]
Gesendet: Dienstag, 20. August 2024 16:44
An: ‚Walter Rüf‘
Cc: ‚Oskar Müller‘; ‚Richard Feuerstein‘
Betreff: AW: Gespräch mit einem Teil des Gastroteam
Walter dann ist es ja für dich ganz einfach:
Du teilst mir mit, WER bei diesen Einzelgesprächen WAS gesagt hat, das zu deinem unsäglichen Mail vom Sonntag geführt hat; ohne mit mir auch nur ein einziges Wort zu reden!
Wenn du mich – wie du schreibst – nicht erledigen willst, dann erledige das bitte sofort – ansonsten entschuldige dich und rehabilitiere mich vor dem ganzen Team.
Gruß
Gottfried



Von: Albert Spirig
Gesendet: Sonntag, 29. Dezember 2024 09:50
An: Aon (gottfried.winkel)
Betreff: BWB Unterlagen 2024
guten tag gottfried
das jahr 2024 neigt sich dem ende zu.
ich möchte das vereinsjahr aus buchhalterischer sicht sehr gerne vollständig abschliessen können.
mit geser & partner haben wir beschlossen – dass ich ihnen alles digital zustellen kann – für die zeit ab dem 15.11.2024 konnte ich dies bereits machen.
damit wir dies für den rest des jahres 2024 ebenfalls machen können – sind wir auf die kassierunterlagen – welche noch bei dir sind – angewiesen.
am MO – 30.12.2024 bin ich in bezau – können wir uns um 14.00 uhr am bahnhof treffen? – für die übergabe:
- kassierunterlagen 2024
- schlüssel spendenboxen
- vorstandsschlüssel
ich wäre dir sehr dankbar – wenn wir das vereinsjahr 2024 ordentlich abschliessen könnten – besten dank im voraus.
wenn für dich der termin nicht möglich ist – gib mir bitte bescheid – wann du zeit für die übergabe hast.
zu deinem mail an oskar „spendenboxen aufknacken“ möchte ich dir mitteilen:
die 2 spendenboxen waren während der nikolauszüge im einsatz I
es wurde sehr viel gespendet und wir wollten keine übervollen spendenboxen aufstellen – deshalb wurden die 2 schlösser auf-getrennt!
danke für deine rückmeldung I antwort.
beste grüsse
albert
Von: Aon (gottfried.winkel) [mailto:gottfried.winkel@aon.at]
Gesendet: Montag, 30. Dezember 2024 09:10
An: ‚Jakob Bobleter‘
Betreff: WG: BWB Unterlagen 2024
Vereinsbüro, z.H. Herrn Jakob Bobleter
Hallo Jakob,
spät aber doch – erst rund 1 ½ Monate nach der statutenwidrig abgehaltenen Mitgliederversammlung bzw. den statutenwidrig durchgeführten, vermutlich sogar manipulierten Neuwahlen (Vollmachten?) – kommt der „unordentliche“ bzw. statutenwidrig gewählte Vereinskassier am 29.12.2024 auf die Idee, dass eine Kassa-Übergabe erforderlich ist.
Bei dieser am 15.11.2024 statutenwidrig durchgeführten Mitgliederversammlung des Vereins Bregenzerwaldbahn Museumsbahn (u.a. wegen verspäteter Einladung, einer sehr wahrscheinlich manipulierten Vorstandswahl unter Wahlleiter Bgm. Hubert Graf) wurde u.a. statutenwidrig (somit „unordentlich“) ein Vereinskassier neu gewählt. Gemäß den Vereinsstatuten hätte die Funktionsperiode am 14.4.2026 geendet.
In unseren Statuten, steht im § 11 Folgendes:
„Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vereinsvorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben.
Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitgliedes in Kraft.
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand bzw. im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.“
Beides – Enthebung bzw. Rücktritt von Vorstandsmitgliedern – ist bekanntlich nicht erfolgt.
Bis zur Klärung des Vereinsstreites durch das von mir beantragte Schiedsgericht oder evtl. sogar durch ein Gericht wird es wohl noch etwas dauern.
Als erstes verlange ich daher die Übergabe der Liste mit den angeblichen Unterschriften (Petition), die der „Intrigantenstadel“ unter Führung von T.Schostock gegen mich gesammelt hat, und deren Übergabe an mich am 15.11.2024 verweigert wurde.
Bevor das nicht geschehen ist, kann jede und jeder weiterhin behaupten, sie oder er hätten nicht unterschrieben. Ich möchte das deshalb schwarz auf weiß sehen.
Erst wenn das erledigt ist, können wir über die weitere Vorgehensweise ab dem 7. Jänner 2025 reden.
Zumindest bis zur nächsten Mitgliederversammlung sind die beiden Rechnungsprüfer die einzigen nicht-statutenwidrigen Funktionäre unseres Vereins.
Als ordentlich gewählter Vereinskassier bis 12.4.2026 werde ich daher die Kassa-Unterlagen an die beiden ordentlich gewählten Rechnungsprüfer übergeben und bitte um Terminvorschläge ab dem 7. Jänner 2025.
Dass ich das Aufbrechen der Spendenbox im Bahnhof mit einem Bolzenschneider nicht zur Anzeige gebracht habe, verdankt ihr einem Zufall. Sollten die von mir eingeleiteten rechtlichen Schritte ergeben, dass das strafbar ist, werde ich entsprechend handeln.
Gottfried Winkel
statutengemäss ordentlicher Vereinskassier
(wird fortgesetzt)
4.1.2026
