Treten Sie sofort zurück, Kandidat Steurer, bevor Sie antreten!

6.3.2015 - Bezauer SKANDALREGISTER M: Treten Sie sofort zurück, Kandidat Steurer, bevor Sie antreten!

"Punktgenau vor den Wahlen liegt der Zwischenbericht zur Gemeindeentwicklung vor". So lautet die Schlagzeile eines Zeitungsartikels vom Donnerstag, 5. März. Weiters ist dort zu lesen, "Allen voran Bürgermeisterkandidat Gerhard Steurer, der in der Steuerungsgruppe für die Gemeindeentwicklung mitwirkt, soll dafür sorgen, dass Bezau dieses Projekt zügig weiterführen und zum Abschluss bringen wird."

Nur: Es gibt gar KEINEN (!) Bericht. Der Bürgermeisterkandidat der "Bezaubernden Demokraten", Gemeindevertreter Gottfried Winkel, wollte am Freitag, den 6. März, diesen Bericht beim Bürgermeister holen. "Es gibt keinen Bericht" war die Antwort von Georg Fröwis, "die Gemeindevertretung wird dann schon einen Bericht bekommen". Die Zeitung hat also aus einem Bericht zitiert, den es noch gar nicht gibt. Das ist mehr als ungeheuerlich und ein grobe Wählertäuschung!

Tatsächlich hat die erwähnte Steuerungsgruppe unter Gerhard Steurer nämlich laut Gemeinde-Homepage am 23. Jänner 2014 eine Auftaktveranstaltung durchgeführt und dann noch am 1. April einen Workshop abgehalten. Vom dort angekündigten 2. Workshop Ende April ist schon nichts mehr zu lesen. Das war's dann auch schon - seitdem ist Sendepause.

Jetzt wird wenige Tage vor den Gemeindewahlen ein angeblicher Zwischenbericht in die Medien gebracht, den es aber tatsächlich gar nicht gibt!

Offensichtlich will Gerhard Steurer kurz vor den Wahlen noch schnell mit etwas punkten, das es gar nicht gibt bzw. wofür er als dafür Verantwortlicher seit bald einem Jahr laut Gemeindehomepage nichts mehr getan hat.

Gottfried Winkel fordert daher: "Treten Sie sofort zurück, Kandidat Steurer, bevor Sie antreten!"

VN-Heimat 5.3.2015

VN Artikel vom 20.2.2015

In Bezau wird mit Gift gespritzt

von Klaus Hämmerle

Bezauer-Liste-Führer Steurer weigert sich, mit Kontrahent Winkel in den Ring zu steigen.

Bezau. (VN-hk) In Bezau ist das Klima vor der Gemeindewahl so vergiftet, dass dies für die Zeit nach der Wahl nichts Gutes für den Ort verheißt. Im Mittelpunkt des Konflikts stehen die beiden Spitzenkandidaten der wahlwerbenden Gruppierungen. Da ist einerseits der frischgebackene Bürgermeisterkandidat und große Favorit auf den Posten des Gemeindechefs, Gerhard Steurer (59). Da ist andererseits Gottfried Winkel (62), seit vielen Jahren eine Art „enfant terrible“ in der 2000-Einwohner-Kommune.

Leben schwer gemacht
Winkel hat in Bezau den Vorgängern des mutmaßlich neuen Bürgermeisters das Leben schwer gemacht. Gegen Helmut Batlogg zog Winkel erfolgreich vor Gericht, als dieser ihn vom Amt des Gemeindesekretärs entfernen wollte. Auch dem derzeit amtierenden Amtsinhaber Georg Fröwis machte der streitbare Gemeindebedienstete das Leben schwer. Immer wieder setzte es Aufsichtsbeschwerden und auch in seiner Funktion als Leiter des Tourismusbüros, die Winkel von 1998 bis 2009 ausübte, kam es zu Zerwürfnissen mit Mitarbeitern. Seit 2009 leitet der Bürgermeisterkandidat das extra wegen ihm geschaffene Umweltamt.

Gerhard Steurer ist ein passionierter Gegner Winkels seit Battlog-Zeiten. Jüngste Eskalation des Konflikts mit Winkel: Der Vorwurf, dass dieser unter dem Deckmantel der Anonymität auf seiner Homepage ehrenrührige und kreditschädigende Beiträge gegen ihn, Steurer, zulasse. Unter anderem behauptet dort ein Schreiber, Steurer habe nach seiner Tätigkeit im Spielkasino Kleinwalsertal noch Monate ohne zu arbeiten ein Gehalt bezogen.

„Das sind ehrenrührige Aussagen, die den Tatbestand der üblen Nachrede sowie der Kredit- und Ruf­schädigung erfüllen“, zürnt Steurer. Er fordert Winkel auf, auf seiner Homepage keine anonymen Einträge mehr zuzulassen. „Erst dann lade ich dich gerne zu einem persönlichen Gespräch ein.“
Laut Steurer hat Winkel vielen Bezauern ein politisches Engagement in der Gemeinde verleidet. Winkels Aufforderung zu einem Duell vor dem Wahlvolk lehnte Steurer glatt ab.

Nicht an einen Tisch
Partout weigerte sich Steurer auch, sich im Rahmen eines „VN“-Stammtisches mit Winkel und anderen Bezauern an einen Tisch zu setzen und vor Publikum über die Zukunft von Bezau zu diskutieren. „Gottfried Winkel führt einen Wahlkampf, bei dem es nicht um Inhalte geht, sondern lediglich um persönliche Angriffe“, rechtfertigt sich Steurer, Leiter des regionalen Sozialzentrums.
Schon zuvor hatte der vormalige Geschäftsführer der Bezauer Seilbahnen die Aufforderung Winkels ausgeschlagen, sich einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung zu stellen. „Schade, dass das mit einer gemeinsamen Informations- und Diskussionsveranstaltung nicht klappt und du dich einer öffentlichen Diskussion mit mir nicht stellen willst. Ich habe offensichtlich auch eine ganz andere Auffassung als du, was Demokratie bedeutet“, lässt Winkel Steurer via E-Mail wissen.

Drei „Bezaubernde“
Süffisanter Nachsatz von Winkel: „Es wäre eine große Überraschung gewesen, hätte sich Steurer getraut. Dass er die nächsten fünf Jahre 40 Mal in der Gemeindevertretung an einen Tisch mit mir sitzen wird müssen, ist offensichtlich eine große Buße für ihn.“ In Bezau stellt die Bezauer Liste derzeit 15 von 18 Mandataren.
Die „Bezaubernden Demokraten“ von Gottfried Winkel stellen drei Gemeindevertreter. Gerhard Steurer würde im Falle des erwarteten Wahlsieges als Bürgermeister die Nachfolge von Georg Fröwis antreten. Fröwis ist in jüngster Zeit wegen eines Grundstückgeschäfts und einer Wohnungsvergabe unter Druck geraten.

Kommentar
von Klaus Hämmerle

Glaskinn

Nein, nein, nein. Auf ein Mantra der Ablehnung stieß beim Bezauer Bürgermeisterkandidat Gerhard Steurer die Bitte, sich doch mit seinem Widersacher Gottfried Winkel einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung zu stellen.
Gerhard Steurer fühlt sich von Winkel persönlich gekränkt und in seiner Ehre angegriffen. Dieser hatte unter anderem einem anonymen Schreiber auf seiner Homepage die Möglichkeit gegeben, Steurers Charakter anzuzweifeln. Nicht eben die feine englische Art, gewiss.
Aber wer in die Politik zieht und dort Verantwortung in einem wichtigen Amt übernehmen will, darf sich nicht so hemmungslos seiner persönlichen Gekränktheit hingeben. Genau das tut Gerhard Steurer. Er verweigert die öffentliche politische Auseinandersetzung mit dem Wahlwerber des einzig existierenden anderen Lagers. Das ist eine Niederlage für die politische Kultur.
Gerade Bezau mit dem lästigen Gottfried Winkel als Provokateur bräuchte einen souveränen Geist. Einen, der den Fehdehandschuh zuerst einmal im Talon lässt. Und kein Glaskinn, das beim ersten harten Schlag zusammensackt.

Keine Auskunft über Abgang vom Spielcasino

Keine Auskunft über Abgang vom Spielcasino

Mail von Gottfried Winkel an Gerhard Steurer vom 30.1.2015:

Hallo Gerhard,

schade, dass das mit der gemeinsamen Informations- und Diskussionsveranstaltung nicht klappt und du dich einer öffentlichen Diskussion mit mir nicht stellen willst. Ich habe offensichtlich auch eine ganz andere Auffassung als du, was Demokratie bedeutet.

Du führst u.a. den folgenden Beitrag im Forum als unrichtig an:

“Wurde im Spielcasino gekündigt - hat das Angebot der Fortzahlung eines Gehaltes über einige Monate ohne zu Arbeiten angenommen - ist auch nicht besser als das was Gottfried Winkel vorgeworfen wird - war im Grunde genommen auch Geld aus öffentlicher Hand - halt nicht von den Bezauern”

Da das viele Leute interessiert: Kannst du mir denn sagen, was richtig ist, wie es tatsächlich war?
Mit Bezaubernden Grüßen
Gottfried Winkel

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Die "Antwort" gab Gerhard Steurer bei der GV-Sitzung am 2.2.2015 unter "Allfälliges":

„Diese Frage ist eine Unverschämtheit, das geht dich nichts an“.

Das dürfen also die Bezauerinnen und Bezauer vom Bürgermeisterkandidaten der Bezauer Liste nicht erfahren.
Dass der Noch-Bürgermeister aber Unwahrheiten und Schätzungen (!!) über mein Einkommen auf öffentlichen Sitzungen verbreitet, dagegen hat er nichts einzuwenden!

Stellenausschreibung Geschäftsführung Sozialzentrum Bezau

Kein "Bürgermeister-Duell" zwischen Gerhard Steurer und Gottfried Winkel

Mail von Gottfried Winkel vom 28.1.2015 an Gerhard Steurer:

Hallo Gerhard,

zuerst möchte ich dir zur Wahl zum Bürgermeister-Kandidaten durch die Bezauer Liste am vergangenen Montag gratulieren.

"Gemeinsam für Bezau" (aus der Einladung der Bezauer Liste zur Informationsveranstaltung am 15.1.) und "Unser Ziel muss es sein, in Zukunft gemeinsam zu arbeiten" (Zitat ORF 27.1. von dir):

Das hat mich dazu bewogen, eine GEMEINSAME Diskussionsveranstaltung von dir und mir als den zwei derzeit bekannten Kandidaten für die Bürgermeister-Direktwahl vorzuschlagen. Sollte noch eine Kandidatin/ein Kandidat dazukommen, wäre natürlich auch sie/er dazu eingeladen.

Als Termin schlage ich einen Abend in der 9. Woche (23. bis 28. Februar) vor, als Veranstaltungsort würde ich das Bildungshaus Bezau vorschlagen.

Im Sinne einer gemeinsamen und damit einmaligen Informations- und vor allem Diskussionsveranstaltung für alle Wahlberechtigten ersuche ich dich höflich um Zustimmung zu meinem Vorschlag. Die Details können wir noch besprechen.

Mit Bezaubernden Grüßen
Gottfried Winkel
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Antwort von Gerhard Steurer vom 30.1.2015 an Gottfried Winkel:

Servus Gottfried

Danke für die Glückwünsche,
Gemeinsam für Bezau – richtig – das wird unser Weg sein und soll nicht nur eine leere Floskel darstellen.

Diese in der Bevölkerung spürbare Tendenz hat sich in den vergangenen Monaten auf eindrucksvolle Weise abgezeichnet – beispielsweise in der beeindruckenden Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes „Dorfentwicklung“ mit ca. 40 überaus engagierten Bürgerinnen und Bürgern, bei dem ich die Ehre hatte und habe, Koordinator der ehrenamtlich arbeitenden Gruppe sein zu dürfen.

Auch andere vorzeigbare Projekte, wie z.B. „Familie+, belegen das tolle Engagement vieler unserer Mitbürger.

Ebenso eindrucksvoll hat sich dieses Miteinander bei der Info-Veranstaltung der Bezauer Liste gezeigt, die letztlich in eine sensationell breite Zusammensetzung der Bezauer Liste gemündet hat. Nicht nur bei dem im Anschluss an die Rückschau sowie die Vorstellung der gegenwärtigen Projekte und künftigen Schwerpunkte im Foyer erfolgten regen Gedankenaustauch mit den über 100 Besuchern, sondern auch im Rahmen von zahlreichen weiteren informellen Gesprächen mit den Bürgern haben wir deren Anliegen aufgenommen. Eine künftig breite Zusammenarbeit (z.B. in Unterausschüssen) ist gewünscht und kann auch – ein entsprechendes Wählervotum vorausgesetzt - in Aussicht gestellt werden. Ein klares Ergebnis dieser Gespräche war allerdings auch, dass ein weit überwiegender Teil der Bevölkerung keine untergriffigen Diskussionen sondern eine sachliche Auseinandersetzung wünscht.

Leider hast du in den letzten Jahren nicht nur für viel Zwietracht in der Gemeinde gesorgt, sondern vor allem lässt du es zu, dass auf deiner Homepage unter dem Deckmantel der Anonymität am laufenden Band Aussagen getätigt und verbreitet werden, die nicht nur ehrenrührig sind, sondern in vielen Fällen auch den Tatbestand der üblen Nachrede sowie der Kredit- und Rufschädigung erfüllen. Beispielsweise sei auf den Beitrag im Forum „Gemeindevertretungswahl 2010“ vom 7.1.15, 22:52 Uhr, verwiesen, dessen Behauptungen nicht nur in jedem Punkt unrichtig sind sondern auch den Tatbestand der Ehrenbeleidigung sowie der Kredit- und Rufschädigung erfüllen, oder auf einen weiteren Beitrag, indem wörtlich zu lesen steht „der Steurer ist derselbe Lügner wie der Fröis“.

Sofern du nun entgegen deiner bisherigen Verhaltensweise plötzlich an einem Miteinander interessiert sein solltest und nicht nur an weiteren destruktiven Diskussionen, fordere ich dich auf, zunächst deine Homepage so einzurichten, dass dort nur noch namentlich identifizierte User ihre Beiträge posten können. Sobald du dafür Sorge getragen hast, lade ich dich gerne zu einem persönlichen Gespräch ein. Bis dahin aber sehe ich keine Veranlassung dir und deinen Gleichgesinnten eine Bühne für weitere derartige Anwürfe zu bieten.

Selbstverständlich werde ich deine Rolle, wie vom Wähler gewünscht, in der künftigen Gemeindevertretung respektieren. Ich hoffe, dass es trotz allem möglich sein wird, die Arbeit in der Gemeindevertretung auf sachlicher Ebene zum Wohle der Gemeinde zu erledigen.

Gruß
Gerhard Steurer

Damit Geschichte nicht durch Weglassen geschrieben werden kann ...

Leserbrief von Gerhard Steurer, Bezau, Kriechere 72

Der nachstehende Leserbrief vom 17.11.1997 des Gerhard Steurer - heute Fraktionsobmann der "Bezauer Liste" - wurde von den "VN" (zum Glück für Gerhard Steurer - es wäre ihm sonst bei Gericht wahrscheinlich so ergangen wie Helene Zoller) nicht veröffentlicht.

Weil die "VN" seinen Leserbrief nicht veröffentlicht haben, hat er diesen mit dem unten angeführten Begleitschreiben vom 30.11.1997 an die Gemeindevertreter weitergeleitet.

Man beachte folgende Zitate:

"... ist wohl nicht in erster Linie ein Rechtsbruch G. Winkels". (Die Gemeinde war zu diesem Zeitpunkt wegen meiner gesetzwidrigen Entlassung bereits verurteilt!)

"... wobei die großen Reibungspunkte sicherlich nicht in einer durchaus legitimen Oppositionspolitik G. Winkels zu suchen sind."

"Die großen vorhandenen Risse .... geschlossen werden, sondern einzig und allein durch einen endgültigen Rückzug G. Winkels aus der Gemeindestube."

"... warum im Gemeindedienst mehrere Mitarbeiter ihren Dienst bei Wiedereintritt G. Winkels quittieren würden".

Alle sind sie noch da - kein einziger ist bei meinem Wiedereintritt gegangen!!

Stellenausschreibung Geschäftsführung Sozialzentrum Bezau